Schreiben im Studium
Format-Empfehlung
Wissenschaftliche Arbeiten sind grundsätzlich einheitlich zu gestalten, einspaltig und im Hochformat auf A4 auszudrucken. Zumeist empfiehlt sich dabei der einseitige Ausdruck, um das Durchscheinen der Folgeseite zu verhindern. Für Bilder und Tabellen dürfen größere Formate verwendet werden, welche auf A4-Größe zu falten sind. Blätter in kleinerem Format sind auf A4-Blätter aufzubringen. Der Zeilenabstand sollte im Fließtext maximal 1,3- bis 1,5-zeilig und in den Fußnoten einzeilig sein. Die Seitenränder sollten links und rechts ca. 2,5 cm betragen, wobei links zusätzlich ein Bundsteg von 1 cm für das Binden einzurechnen ist. Absätze sind durch einen verbreiteten Zeilenumbruch (z.B. 6 pt Abstand vor jedem Absatz) zu trennen. Sie bestehen jeweils aus einer Sinneinheit, also einem vollständigen Gedankengang.
Es ist eine gut lesbare Schrifttype auszuwählen. Überschriften (bis max. 16 pt, fett, nicht unterstrichen) sind deutlich vom Fließtext (je nach gewählter Schrifttype zwischen 10 und 12 pt) abzuheben. Hervorhebungen im Fließtext sollten durch Kursivstellen und nur in begründeten Ausnahmefällen durch Unterstreichen erzielt werden. Zumeist empfiehlt sich Flattersatz. Wird Blocksatz gewählt, so ist Silbentrennung unbedingt erforderlich.
Aufzählungen sind keinesfalls Ersatz für argumentierenden, ausformulierten Text, sondern haben erklärende, zusammenfassende und illustrierende Funktion. Sie sollten jeweils eingerückt bzw. typographisch hervorgehoben und mit einem Aufzählungszeichen versehen werden.
Jede wissenschaftliche Arbeit muss paginiert werden, d.h. mit Seitenzahlen versehen sein. Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten der Paginierung (siehe Beispiel):
- Durchgehende Nummerierung mit arabischen Zahlen wie in der beiliegenden Word-Formatvorlage umgesetzt: Die Paginierung beginnt nach dem Inhaltsverzeichnis, bezieht aber alle vorangehenden Seiten in die Zählung mit ein.
- Kombinierte Nummerierung mit römischen und arabischen Zahlen: Die Paginierung setzt sofort nach dem Titelblatt mit der römischen Zahl zwei (II) ein und erstreckt sich über Abstract, Motto, Vorwort, Inhalts-, Darstellungs- und Abkürzungsverzeichnis. Mit der Einleitung beginnt die Paginierung mit der arabischen Zahl „1“.
Der Einsatz elektronischer Textverarbeitung vereinfacht die Einhaltung dieser Vorgaben. Voraussetzung für den effizienten Einsatz ist die konsequente Nutzung von Formatvorlagen (für Fließtext, Gliederungsebenen, Fußnoten, Darstellungen usw.) und von Verzeichnissen (für Inhalts-, Darstellungs-, Literaturverzeichnis usw.). Eine entsprechend gestaltete Vorlage (Word oder LaTeX) kann entweder selbst erarbeitet oder von der Schreibzentrumsplattform heruntergeladen werden. Daneben sollte auch eine Literaturverwaltungssoftware konsequent genutzt werden. Für das Softwareprodukt Zotero liegt eine entsprechende Schulungsunterlage vor.