Act & Reflect 1 // Fähigkeiten, Kompetenzen & Future Skills
Findet am 14. Jan. von 11 bis 11:50 Uhr an der FHV statt
Was unterscheidet gutes Handeln heute von zukunftsfähigem Handeln?
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Einsichten aus den Klein-Gruppen
Professional Mastery
Kurzes Kernfazit zu den Future Skills
- Develop Expertise: Wissen kontinuierlich weiterentwickeln und interdisziplinär transferieren
- Encourage Contribution: Eigene Expertise einbringen, Wissen teilen und gemeinsam Wirkung entfalten
- Appropriate Application: Wissen kontextsensibel, reflektiert und verantwortungsbewusst anwenden
- Focus on Quality: Qualität durch kritische Reflexion, Evaluation und ethisches Handeln sichern
Gemeinsame Einsichten aus dem Austausch
- Future Skills sind weniger einzelne Fähigkeiten, sondern beschreiben vielmehr eine Haltung
- Professional Mastery entsteht durch die Verbindung von fachlicher Tiefe, Reflexionsfähigkeit, Selbstverantwortung, Kooperation, Innovation sowie Qualitäts- und Ethik-Bewusstsein
- Lernen sollte als iterativer Prozess verstanden werden:
Lernen → Anwenden → Reflektieren → Adaptieren - Qualität, Ethik und Verantwortung sollten als Kern professioneller Kompetenz verankert werden
Lessons Learned aus der ersten Phase
- Professional Mastery entsteht nicht durch Perfektion, sondern durch reflektierte Entwicklung
- Unsicherheit und Unvollständigkeit können Chancen für produktive Lernräume sein
- Reflexion, Feedback und Transfer sind entscheidender als reine Wissensakkumulation
- Lernprozesse sollten nicht nur an Ergebnissen, sondern auch an ihrer Wirkung und Qualität ausgerichtet werden
Academic Attitude
Kurzes Kernfazit zu den Future Skills
- Academic Attitude verbindet wissenschaftliches Denken mit Offenheit, Reflexion und kontinuierlicher Weiterentwicklung
- Wissen wird nicht nur aufgenommen, sondern kritisch hinterfragt, eingeordnet und weitergegeben
- Unterschiedliche Wege der Wissensaneignung sollten bewusst zugelassen, sichtbar gemacht und gefördert werden
- Interdisziplinärer Austausch erweitert Perspektiven und stärkt die Qualität wissenschaftlichen Arbeitens
Gemeinsame Einsichten aus dem Austausch
- Academic Attitude wird bei den Mitarbeitenden der FHV als bereits stark ausgeprägt wahrgenommen
- Das zugrunde liegende Bewusstsein ist häufig implizit vorhanden und könnte stärker sichtbar bzw. explizit gemacht werden
- Die Bereitschaft zur Weiterbildung und zum Teilen von Wissen wird als hoch eingeschätzt
- Wissensaneignung wird als vielfältiger als früher wahrgenommen und unterscheidet sich je nach Person und Studiengang
Lessons Learned aus der ersten Phase
- Academic Attitude sollte stärker sichtbar gemacht und aktiv kultiviert werden
- Unterschiedliche Formen der Wissensaneignung brauchen Raum, Anerkennung und Austausch
- Interdisziplinarität sollte gezielt genutzt werden, um Wissen breiter anschlussfähig zu machen
- Mehr Zeit für vertiefte Auseinandersetzung wurde als wünschenswert angesehen
Awareness
Kurzes Kernfazit zu den Future Skills
- Awareness beginnt mit bewusster Selbstreflexion und dem Hinterfragen des eigenen Handelns
- Awareness bedeutet, globale, ethische, soziale und kulturelle Zusammenhänge wahrzunehmen und im Handeln zu berücksichtigen
- Nachhaltige Kompetenzentwicklung erfordert das Zusammenspiel von Fachwissen, wissenschaftlicher Haltung, Awareness und sozialen Kompetenzen
- Awareness zeigt sich darin, Sinn, Verantwortung und Werteorientierung in Lern- und Arbeitskontexten mitzudenken
Gemeinsame Einsichten aus dem Austausch
- Der Planet „Awareness“ wurde im Vergleich zu den umliegenden Fachkompetenzen als noch weniger stark ausgeprägt wahrgenommen
- Ambiguitätstoleranz ist zentral, um mit Unsicherheit konstruktiv umgehen zu können
- Awareness braucht bewusstes Innehalten, Reflexion und die Frage, ob das eigene Handeln sinnvoll und wirksam ist
- Kultursensible Planung kann Awareness konkret erfahrbar machen, z.B. durch die Berücksichtigung unterschiedlicher Bedürfnisse
Lessons Learned aus der ersten Phase
- Die Tür zur Zukunft geht nach innen auf – Inner Development Goals (IDGs)
- Soziale Gerechtigkeit ist kein Selbstzweck, sondern eine Grundlage für Zukunftsfähigkeit von Wirtschaft und Gesellschaft
- Herausforderungen werden je nach globalen Kontext unterschiedlich wahrgenommen und priorisiert
- Purpose- und Werte-Orientierung stärken sinnvolles Handeln und wertebasierte Strukturen in Organisationen
Social Skills
Kurzes Kernfazit zu den Future Skills
- Communication Skills: Gute Kommunikation braucht reale Übungssituationen, nicht nur Theorie oder digitale Tools
- Adaptability: Perspektivwechsel und der Umgang mit uneindeutigen Situationen stärken Ambiguitätstoleranz
- Collaboration & Cooperation: Zusammenarbeit braucht Offenheit, Respekt, Dialogfähigkeit und Aushandlung
- Self-reflection: Selbstreflexion entsteht durch herausfordernde Situationen und bewusste Auseinandersetzung mit dem eigenen Handeln
Gemeinsame Einsichten aus dem Austausch
- Soziale und kommunikative Kompetenzen entstehen durch reale Begegnung, nicht durch reine Konzeptarbeit
- Es besteht ein wahrgenommener Social-Skills-Gap bei Studierenden, der aktiv adressiert werden sollte
- Hochschullehre sollte bewusst Räume für Dialog, Emotionen und Perspektivenvielfalt schaffen
- Future Skills müssen didaktisch aktiv gestaltet und erfahrbar gemacht werden
Lessons Learned aus der ersten Phase
- Future Skills entstehen nicht automatisch, sondern brauchen geeignete Lernsettings
- Soziale Kompetenzen können nicht mehr selbstverständlich vorausgesetzt werden
- Lernsettings brauchen mehr echte Situationen, Irritation, Aushandlung und weniger reine Theorie
- Begegnung, Reflexion und Perspektivenwechsel sollten gezielt in Lernprozesse integriert werden



