Ko:Lab Future Skills

Infos, Aufgaben und Doku vom Erkunden der Lern- & Arbeitsumgebungen

Infos

Das Ko:Lab ist eines von drei Formaten an der FHV, die sich mit den Future Skills beschäftigen. Im Zentrum steht die Frage: Wie gestalten wir Lern- und Arbeitsumgebungen in denen Kompetenzen für die Zukunft entstehen? Dabei geht es nicht nur darum, Future Skills an Studierende weiterzugeben, sondern sie auch als Mitarbeitende zu entdecken – schließlich gestalten wir die Zukunft gemeinsam. Das Ko:Lab ist ein offenes, reflektives Format, in dem Zukunftsbilder entwickelt werden, die als Ideengeber für weitere Überlegungen dienen.

Kollaboration
Im Ko:Lab bringen wir unterschiedliche Perspektiven aus allen Bereichen der FHV zusammen, um das Thema „Future Skills“ gemeinsam zu betrachten. Dabei arbeiten wir auf drei Ebenen:

  1. Kleingruppen: Jede Gruppe erkundet eine Future Skills-Kategorie vertieft und geht den gestellten Fragen nach.
  2. Individueller Austausch: Teilnehmende tauschen sich mit Kolleg:innen und Studierenden aus anderen Bereichen aus, um weitere Perspektiven einzubeziehen.
  3. Gemeinsame Ideentwicklung: Im Ko:Lab bündeln wir die Erkenntnisse und entwickeln gemeinsam Ideen, wie Future Skills nicht nur vermittelt, sondern auch im täglichen Arbeiten und Zusammenwirken in der Organisation lebendig werden können.

Laboratorium
Fragestellungen werden im Ko:Lab explorativ untersucht und gemeinsam reflektiert. Dabei entstehen neue Einsichten und Erkenntnisse innerhalb eines klaren Ablaufs, der Struktur gibt, aber gleichzeitig Raum für eigene Erkundungen, den Austausch in Kleingruppen und den gemeinsamen Dialog sowie kreatives Arbeiten in der Großgruppe lässt.

Das Ko:Lab basiert auf einem Blended-Learning-Ansatz. Die Kombination aus asynchronen Lern- und Reflexionsphasen sowie kurzen moderierten Austauschterminen verbindet individuelles Lernen, gemeinsamen Austausch und Reflexion mit dem Arbeitsalltag.

Das Format verbindet Elemente der Theorie U, der Existenzanalyse und des Design Thinking. Im Fokus stehen bewusstes Wahrnehmen, gemeinsame Reflexion und Entwicklung. Damit greift das Ko:Lab zentrale Gedanken des OECD-Konzepts „Human Flourishing“ auf, das Bildung als Zusammenspiel von Kopf, Herz und Hand versteht.

Bild vom Ablauf des Ko:Labs
Konzeptioneller Aufbau des Ko:Labs

Eigenständige Arbeitsphasen (4 Phasen)
Ihr erkundet die gestellte Frage zu eurer Future Skills Kategorie in selbstorganisierten Kleingruppen. Ihr entscheidet gemeinsam, wie viel Zeit ihr individuell oder zusammen investiert und ob bzw. wie ihr Aufgaben aufteilt. Wir empfehlen mindestens einen Gruppenaustausch pro Phase. Die Einsichten aus jeder Phase werden bis Freitag vor dem nächsten Termin auf dem Whiteboard dokumentiert.

Act & Reflect-Termine (4 Termine á 50 min)
Die Termine sind bewusst kurz gehalten, um den Blended-Ansatz nicht nur für die Lehre, sondern auch für das gemeinsame Arbeiten in Organisationen zu erkunden. Das bedeutet, wir machen uns vorab eigenverantwortlich mit den dokumentierten Einsichten der anderen Gruppen vertraut. Beim Treffen geht es dann direkt ans Big Picture: Erkenntnisse zusammenfügen und gemeinsam reflektieren.

Co-Inquiry Workshop (1 Termin mit 90 min.)
Kernstück des Ko:Labs ist der Workshop in der Mitte des Programms. Hier vertiefen wir die Beobachtungen aus den ersten beiden Arbeitsphasen und nutzen den Termin als gemeinsamen Denkraum: Mit Hand, Herz und Kopf erkunden wir, wo wir heute stehen und welche neuen Möglichkeiten sich für die Zukunft abzeichnen. Der Workshop schafft Raum für gemeinsame Wahrnehmung, Austausch und das Entstehen eines geteilten Verständnisses darüber, wovon aus wir weiterdenken und gestalten möchten.

Phase 1 // Hinsehen

LERNZIEL
Die vier Future Skills der ausgewählten Kategorie im Arbeitsalltag beobachten und ein gemeinsames Verständnis ihrer Bedeutung entwickeln.

AUFGABE ASYNCHRON
Welche Fähigkeiten und Kompetenzen stecken in den vier Future Skills der gewählten Kategorie und was bedeutet das „Future“ im jeweiligen Skill?

Reflektions-Termin an der FHV
Wie zeigen sich die Future Skills eurer Kategorie heute bereits als Fähigkeiten, Kompetenzen oder Future Skills an der FHV? Was unterscheidet gutes Handeln heute von zukunftsfähigem Handeln?

Phase 2 // Zuhören

LERNZIEL
Eine phänomenologische Haltung einnehmen: aufmerksam zuhören, ohne vorschnell zu bewerten oder zu interpretieren.

AUFGABE ASYNCHRON
Wie erleben Kolleg:innen, Teams oder Studierende eure ausgewählte Future-Skills-Kategorie?

Workshop an der FHV
Wie zeigen sich Future Skills bereits heute in unseren Lern- und Arbeitswelten – und wo eröffnen sie neue Möglichkeiten für zukünftiges Gestalten?

Phase 3 // Konkrete Frage formulieren

LERNZIEL
Eigene Beobachtungen mit den Perspektiven der Gruppenmitglieder verbinden und daraus gemeinsam eine „How Might We“-Frage entwickeln.

AUFGABE ASYNCHRON
Welche Potenziale und Herausforderungen werden aus den Beobachtungen sichtbar und welche gemeinsame Frage ergibt sich daraus?

Reflektions-Termin an der FHV
Welche Fragestellung eröffnet einen konkreten Handlungsraum?

Phase 4 // Ideen entwickeln

LERNZIEL
Eigene Ideen mit den Perspektiven der Gruppe verbinden und gemeinsam eine tragfähige Idee entwickeln.

AUFGABE ASYNCHRON
Welche Bedürfnisse zeigen sich in den Fragestellungen und welche Ideen könnten daraus entstehen, die zukünftiges Lernen und Arbeiten unterstützen?

Reflektions-Termin an der FHV
Wie können unterschiedliche Perspektiven unsere Idee weiterentwickeln und einen möglichen ersten Schritt erkennen lassen?

Act & Reflect (versucht bitte, dass eure Kleingruppen vertreten sind)

= Austausch-Treffen, wo wir unsere Learnings aus den Asynchronen Phasen visualisieren und reflektieren

  • Mi, 14. Jan von 11 bis 11:50 Uhr // Fähigkeiten, Kompetenzen & Future Skills
  • Mi, 11. Mrz von 11 bis 11:50 Uhr // „How Might We”-Fragen & Ideensprint
  • Mi, 08. Apr von 13 bis 13:50 Uhr // Ideen visualisieren & Austausch
  • Di, 28. Apr von 11 bis 11:50 Uhr // Zentrale Erkenntnisse & mögliche erste Schritte

Worskhop (versucht bitte alle dabei zu sein)

= Arbeits-Treffen zur gemeinsamen Erkundung, wie sich zukünftige Lern- und Arbeitswelten aus heutiger Perspektive abzeichnen.

  • Mi, 4. Feb. von 13 bis 15 Uhr // Reflexion Phase 1 & 2, Co-Inquiry, Möglichkeiten erkennen

Asynchrone Phasen (selbstorganisiert in Kleingruppen)

= individuelle Beobachtungen und min. 1 Austausch in den Kleingruppen

  • Phase 1 startet am 1. Dez und bitte Unterscheidungen bis 9. Jan im Whiteboard festhalten
  • Phase 2 startet am 15. Jan und bitte Einsichten bis 2. Feb im Whiteboard festhalten
  • Phase 3 startet am 5. Feb und Prototypischen Ideen bis Fr, 6. Mrz im Whiteboard festhalten
  • Phase 4 startet am Do, 12. Mrz und Erkenntnisse bis 3. Apr im Whiteboard festhalten

Das Ko:Lab setzt auf emergente Lernwege. Diese entwickeln sich dynamisch aus unseren individuellen Beobachtungen und Gesprächen im Arbeitsalltag, aus unserem gemeinsamen Austausch im Ko:Lab und aus den Ideen, die im Prozess entstehen.

Kollaborativ und reflexiv zusammenzuarbeiten bedeutet dabei, Offenheit für unterschiedliche Perspektiven und Arbeitsweisen mitzubringen. Es erfordert zudem die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen – dafür, das einzubringen, was ihr euch von diesem Prozess wünscht, und zugleich in den konstruktiven Dialog zu gehen, wenn etwas für euch nicht stimmig erscheint.

Die folgenden Punkte unterstützen dabei, einen Raum zu schaffen, in dem einen Denken in Möglichkeiten gefördert wir: 

  1. Gleiche Stimme für alle – Lehre, Forschung und Hochschulservice sind gleichwertige Mitgestalter:innen
  2. Zuhören, um zu verstehen – nicht um zu antworten
  3. Im Jetzt bleiben – nicht gleich Probleme lösen, sondern erst wahrnehmen
  4. Aus Erfahrungen sprechen – keine Mutmaßungen, sondern konkrete Beispiele aus Praxis/Lehre
  5. Mut zum Unfertigen – Prototypen und Ideen dürfen roh sein
  6. Vertraulichkeit wahren – persönliche Geschichten bleiben im Raum
  7. Gemeinsame Verantwortung – jede:r achtet auf Zeit, Beteiligung und Energie im Prozess

Mix aus kurzen gemeinsamen Terminen & flexibler Zeitgestaltung
Wir kennen wohl alle volle Kalender mit Meetings, Lehre und Veranstaltungen. Das Ko:Lab braucht zwar Zeit, es soll aber kein zusätzlicher Ballast im Kalender sein. Während die Termine für die Treffen in der Großgruppe festgelegt und bewusst kurz gehalten sind, sollen die asynchronen Phasen flexibel in unseren Arbeits-Alltag passen. Austausch kann zum Beispiel beim Kaffee, Mittagessen, in einer kurzen Blitzlicht-Frage in einem Jour-Fix oder auch in der Lehre stattfinden – oder bei einem Spaziergang, um selbst über eine Idee nachzudenken, oder einfach als kurze Notiz, wenn etwas Interessantes zum Thema ins Auge fällt.

Wie gehen wir mit Zeit in Zukunft um?
Natürlich ist gewünscht, dass sich die Kleingruppen wenigstens einmal pro Phase austauschen und die Ergebnisse kurz festhalten. Gleichzeitig ist dies die Einladung, Wege zu erkunden, wie wir effizient zusammenarbeiten und trotz vollen Alltags Raum für gemeinsames Nachdenken und Lernen schaffen können. Dabei übernehmen wir selbst Verantwortung für unsere Zeit und führen in den Kleingruppen einen offenen Dialog darüber, wann und wie wir uns mit dem Thema beschäftigen.

Zukunft betrifft nicht nur unsere Studierenden
Stellt euch vor, wir blicken 20 Jahre in die Zukunft: Welche Technologien prägen unseren Alltag? Welche Berufe werden entstanden sein? Welche Herausforderungen sind gelöst? Daraus ergibt sich die Frage: Welche Fähigkeiten brauchen unsere Studierenden, um in dieser Zukunft erfolgreich zu sein? Und in der Folge: Wie können wir an der FHV diese Kompetenzen für die Welt von morgen ausbilden? Gleichzeitig lohnt es sich, als Mitarbeitende zu überlegen: Welche Fähigkeiten brauchen wir selbst, um die Zukunft aktiv mitzugestalten?

Im Ko:Lab kommen wir zusammen, ohne fertige Antworten im Gepäck
Das Ko:Lab ist ein offener, reflexiver Raum, in dem wir gemeinsam Fragen erkunden wie: Wie können Lern- und Arbeitsumgebungen gestaltet werden, in denen Kompetenzen für die Zukunft entstehen? Welche Formen von Lehre, Lernen und Zusammenarbeit werden für Studierende und Mitarbeitende in Zukunft wichtig sein? Hier geht es vor allem darum gemeinsam Möglichkeiten zu entdecken, Perspektiven zu verbinden und Ideen zu entwickeln.

Über die Zukunft nachzudenken – davon profitieren alle
Im Ko:Lab entwickeln wir Zukunftsbilder, die der FHV als Ideengeber dienen – mal in Form konkreter Handlungsvorschläge, mal als freundlicher Stupser, mutig nach vorne zu denken. Gleichzeitig bietet das Ko:Lab persönlichen Raum, um gemeinsam über Zukunftskompetenzen nachzudenken und Inspirationen für die eigene Arbeit, Lehre und Zusammenarbeit mitzunehmen. So profitieren sowohl die Organisation als auch jede:r Einzelne von den Erkenntnissen.

Zukunft geschieht ohnehin – also gestalten wir sie aktiv zusammen :-)

Hinweis

Das Ko:Lab Future Skills fand von Dez.'25 bis Mai. '26 satt. Die Inhalte stehen weiterhin zum Nachlesen zur Verfügung,

Organisatorisches

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Präsentation zum Hintergrund, zum Konzept und zum Ablauf
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Präsentation mit Eckdaten, Erkenntnissen & Impressionen
Forum
Für Orga-Fragen und zum Austausch
Weblink
Bitte beantwortet die Fragen bis Mi, 22. April – Vielen Dank!

Asynchrone Arbeitsphasen

Category
Startet am 1. Dez // Unterschiede ins Whiteboard bis 9. Jan.
Category
Startet am 15. Jan // Einsichten ins Whiteboard bis 2. Feb.
Category
Startet am 5. Feb. // Gemeinsame Frage ins Whiteboard bis 6. Mrz.
Category
Startet am 16. Mrz. // Ideen ins Whiteboard bis 3. Apr.

Erkenntnisse der Präsenz-Treffen

Category
Findet am 14. Jan. von 11 bis 11:50 Uhr an der FHV statt
Category
Findet am 11. Mrz. von 11 bis 11:50 Uhr an der FHV statt
Category
Findet am 8. Apr. von 13 bis 13:50 Uhr an der FHV statt
Category
Findet am 28. Apr. von 11 bis 11:50 Uhr an der FHV statt